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Grundlegende Informationen über Regler
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FAQ
Allgemeine Informationen
Terminologie
Informationen über ER3000
Informationen über Labor


Allgemeine Informationen                                                                                        Zurück nach oben

Was bedeutet Druckabfall?
Die Ausgangsdruckänderung (Kompensierung) vom EINGESTELLTEN (statischen) Druck, die eintritt, wenn die Durchflussrate steigt.

Wann wird ein Regler mit angebundener Membran eingesetzt?
Die Konstruktion mitangebundener Membran weist eine mechanische Verbindung zwischen Membran und
Ventilstößel auf. Dies geschieht durch Anschweißen eines Gewindebolzens an die Membran und
Aufschrauben des Ventilstößels auf den Gewindebolzen. Somit wird die Verbindung der Membran mit dem Ventilstößel, erzielt. Die Konstruktion mit angebundener Membran steuert den Ventilstößel in beiden Richtungen. Ausführungen mit angebundener Membran haben den Vorzug, dass bei einem „Nachsteigen“ des Reglers der steigende Ausgangsdruck dazu führt, dass sich die Membran aufwärts und von der Öffnung weg biegt und so den Ventilstößel immer fester in den Sitz zieht. Je mehr der Ausgangsdruck abweicht oder „nachsteigt“, desto stärker wird die Abdichtungskraft. Die Abdichtungskraft versucht die Verunreinigung im Sitz zusammenzudrücken. Die Ausführung mit angebundener Membran wird auch
als Positive-Seal-Regler bezeichnet.

Welche Einsatzmöglichkeiten bestehen für einen Regler mit angebundener Membran?
Regler mit angebundener Membran werden gewöhnlich zur Druckminderung von giftigen,
korrosiven oder luftentzündlichen Gasen von einem hohen Gasflaschendruck [über34 bar (500 PSIG)] auf einen niedrigeren Betriebsdruck verwendet. Falls der Regler bei dieser Anwendung „kriecht“, schützt diese Konstruktion die Membran sowie andere Teile des Systems auf der Hinterdruckseite des Reglers.

Terminologie                                                                                                       Zurück nach oben

Staudruck
Die Erhöhung des Eingangsdrucks zu einem Vordruckregler auf einen Wert, der erforderlich ist, um eine spezifische Durchflussrate zu erzielen.

Genauigkeit
Die Schwankung des Ausgangsdrucks, die unter stabilen Bedingungen innerhalb des Arbereichsbereiches eines Reglers stattfindet.

Vordruckausgeglichenes Ventil
Ein Hauptventil, das so entwickelt wurde, dass es druckausgeglichen ist. Die Absperrkraft wird durch die Hauptventilfeder gestellt. Die drei wesentlichen Vorteile eines vordruckausgeglichenen Ventils sind: (1) eine niedrigere Anpresskraft, (2) eine größere Sitzweite (größerer Durchfluss) sowie (3) eine niedrigere
Vordruckabhängigkeit.

Faltenbalg
Eine der drei Ausführungen von Regelelementen. Dies ist das genaueste der drei Regelelemente. Die Sensitivität des Faltenbalgs ist auf die große Messfläche und die zahlreichen Biegungspunkte zurückzuführen.

Vorspannung
Der Druckwert, der in einem Regler eingestellt oder voreingestellt und während des normalen Betriebs gewöhnlich eingehalten wird.

Berstdruck
Ein Design Prüfdruck, der die strukturelle Festigkeit eines Reglers oder Ventils bestimmt. Permanente Deformierungen und Leckagen sind zulässig, aber die Teile müssen zusammenhalten (kein plötzliches Bersten). Akzeptierter Industriestandard gemäß ANSI/ASTM B31.3.

Gekapselte Sekundärentlüftung
Ein Funktionsmerkmal eines selbstentlüftenden Druckminderers. Bietet
einen zusätzlichen Anschluss, über den die abgegebenen Medien vom
Entlüftungsventil des Reglers abgeleitet werden können.

Steuerelement
Eines der drei grundlegenden Elemente eines Druckminderers. Das Element reduziert einen hohen Eingangsdruck auf einen niedrigeren Arbeits- bzw. Ausgangsdruck. Das Steuerelement wird auch als Hauptventil, Ventilstößel oder Tellerventil bezeichnet.

Öffnungsdruck
Ein Begriff, der nur für die Vordruckregelung verwendet wird. Dies ist der Eingangsdruck zum Regler, bei dem der Durchfluss beginnt.

Nachsteigen
Eine Erhöhung des Ausgangsdrucks nach dem Schließen, normalerweise ein langfristiger, langsamer Druckanstieg. Dies weist auf eine Leckage am Regler hin und erfordert einen umgehenden Austausch des Reglers
zwecks Instandsetzung.

Cv
Siehe „Durchflusskoeffizient“.

Vordruckabhängigkeit
Der Einfluss einer Eingangsdruckänderung auf den Solldruck eines Reglers. Normalerweise eine Erhöhung des Ausgangsdrucks aufgrund einer Reduzierung des Eingangsdrucks.

Membran
Eine von verschiedenen Ausführungen von Regelelementen. Die Membranausführung reagiert sehr empfindlich auf Ausgangsdruckänderungen. Sie reagiert etwas weniger empfindlich mit Metallmembranen. Geläufige Membranwerkstoffe sind Buna-N, Viton, Ethylen-Propylen, Edelstahl 316 und Elgiloy.

Differenzdruckregler
Ein Druckregler liefert einen geregelten Druck, der die Summe eines Signaldrucks (Referenzdrucks) und eines Vordrucks darstellt. Der Vordruck kann positiv oder
negativ sein.

Dom-Steuerung
Eine Art eines Steuerungselements. Gas oder Flüssigkeit wird mit einem Druck, der dem gewünschten Ausgangsdruck entspricht, in den Dom eines Domreglers geleitet. Dieser Domdruck wird normalerweise von einem zweiten Regler, dem sogenannten Steuerdruckregler, geliefert.

Druckabfall
Die Ausgangsdruckänderung (Kompensierung) vom Solldruck, die eintritt, wenn die Durchflussrate
ansteigt.

Durchflusskoeffizient (Cv)
Die maximale Durchflussrate eines Reglers oder Ventils, die bei bestimmten Bedingungen festgelegt wird. Der Standardkoeffizient ist der Begriff Cv, der laut Definition der Fluss einer Gallone Wasser pro Minute bei einem Druckabfall von einem PSI ist. Der Begriff Cv für den Einsatz mit Gasen hängt vom Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangsdruck ab und muss durch die Verwendung der entsprechenden Formeln bestimmt werden.

Durchflussrate (Q)
Die Flüssigkeitsmenge, die während eines spezifischen Zeitraums durch einen Regler oder ein Ventil strömt. Maßeinheiten sind u. a.: SCFM, SCFH, l/min, GPM und GPH.

HPIC
Innenliegender Ultrareinstgas-Anschluss (High purity internal connection) (innenliegender VCR-Anschluss)

Eingangsdruck (P1)
Der Druck des Prozessmediums, des Gases oder der Flüssigkeit, zum Eingangsdruckanschluss eines Reglers oder Ventils. Typische Maßeinheiten sind: PSIG, BAR oder PASCAL.

Dichtigkeit - aussen
Der Verlust von Prozessmedium aus den externen Oberflächen oder Verbindungsstellen eines Reglers oder Ventils. Beispiel: Aus der Verbindungsstelle zwischen Gehäuse, Haube und Membran.

Dichtigkeit - innen
Der Verlust von Prozessmedium durch einen Regler oder ein Ventil, zwischen normalerweise abgedichteten Druckzonen. Beispiel: Zwischen der Eingangs- (P1) und der Ausgangsdruckzone (P2).

Leckage - nach innen
Leckage durch eine externe Verbindungsstelle oder Dichtung, bei Durchflussrichtung von außen in den Regler oder das Ventil. Die Leckagerate wird in mbar l/s He(lium) gemessen.

Leckage - nach außen
Leckage durch eine externe Verbindungsstelle oder Dichtung, bei Durchflussrichtung von der Innenseite eines
Reglers oder Ventils nach außen. Die Leckagerate wird in mbar l/s He(lium) gemessen, und der Druck im Regler sollte angegeben werden.

Steuerungselement
Eines der drei grundlegenden Elemente eines Druckminderers. Hiermit kann der Bediener die Kraft einstellen, die den Ausgangsdruck eines Reglers bestimmt.

Hysterese
Der Anstieg des Ausgangsdrucks, der über dem Solldruck eintritt, wenn der Durchfluss
auf Null reduziert wird.

Kleinster steuerbarer Durchfluss
Das niedrigste Volumen von Prozessmedium, Gas oder Flüssigkeit, das durch einen Regler strömen kann, bei dem der Regler die stabilen
Bedingungen bewahrt.

Kleinster steuerbarer Druck
Der niedrigste Druck, den ein Regler steuern kann, während der er weiterhin eine zufriedenstellende Leistung erbringt.

Ausgangsdruck (P2)
Der Druck des Prozessmediums, Gas oder Flüssigkeit, am Hinterdruckanschluss eines Reglers
oder Ventils.

P1
Siehe „Eingangsdruck“.

P2
Siehe „Ausgangsdruck“.

Steuerdruckregler
Ein Druckminderer, der dem Dom eines Dom-gesteuerten Reglers Gas- oder Hydraulikdruck zuführt. Der Steuerdruckregler sollte selbstentlüftend wirken, damit der Druck im Dom auf einen niedrigeren Wert eingestellt werden kann.

Kolben
Eine Art eines Regelelements. Eine äußerst starke Vorrichtung aus Messing oder Edelstahl 303 oder 316, die in Hochdruckanwendungen bis [1034 bar(15.000 PSIG)] eingesetzt wird.

Prüfdruck
Ein Testdruck, der auf alle Druckzonen eines Druckreglers oder Ventils angewandt wird, um deren strukturelle Unversehrtheit zu prüfen. Bei diesem Druck ist keine Deformierung oder übermäßige Leckage zulässig. Der Regler bzw. das Ventil müssen nach diesem Test normal funktionieren. Der akzeptierte Industriestandard ist der 1,5-fache (150 %) des zulässigen Arbeitsdrucks.

Bara (psia) (Absolutdruck)
Ein Messwert des Drucks in bar (psi), der auf den Absolutdruck von Null referenziert wird.

barg (psig) (Überdruck)
Ein Messwert des Drucks in bar (psi), der auf den Umgebungsdruck referenziert wird.

Q
Siehe „Durchflussrate“.

Ra (Oberflächenrauigkeit)
Mittenrauwert. TESCOM bearbeitet auf einen Mittenrauwert, der nicht über
Ra 25 µm liegt.

Wiederholgenauigkeit
Die Fähigkeit eines Reglers, nach verschiedenen Durchflussanforderungen zum selben Solldruck zurückzukehren.

Eingestellter Druck
Der Eingangsdruck eines Vordruckreglers, bei dem der Durchfluss stoppt.

Sekundärentlüftung
Ein Funktionsmerkmal bestimmter Druckminderer, mit dem das Gerät
den Ausgangsdruck (auslaufseitig) abblasen kann, wenn das Handrad in die Senken-Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) gedreht wird.

Regelelement
Eines der drei grundlegenden Elemente eines Druckminderers. Es erfasst die Änderungen des Ausgangsdrucks, wodurch der Regler reagieren und versuchen kann, den ursprünglich eingestellten
Druck durch Absenken oder Erhöhen des Drucks wieder herzustellen.

Genauigkeit
Die Fähigkeit eines Druckreglers, auf die Veränderungen der unterschiedlichen Parameter zu reagieren: Druck, Durchfluss, Temperatur usw.

Eingestellter Druck
Der gewünschte Betriebsausgangsdruck für einen Regler, normalerweise angegeben unter Bedingungen OHNE DURCHFLUSS.

Einstellmöglichkeit
Der kleinste Druckzuwachs, der von einem erfahrenen Bediener beim Einstellen eines Druckreglers erzielt werden kann.

Dichte (Sg)
Die spezifische Dichte von Gasen ist das Verhältnis der Molmasse eines Gases zu der von Luft.

Dichte (SL)
Die spezifische Dichte von Flüssigkeiten ist das Verhältnis des spezifischen Gewichts einer Flüssigkeit zu dem von Wasser.

Nicht vordruckausgeglichenes Hauptventil
Die geläufigste Hauptventilausführung. Der Eingangsdruck liefert den Großteil der Absperrkraft. Der Vordruck dient direkt additiv zur Schließkraft der Feder.

Informationen über ER3000                                                                                                    Zurück nach oben

Was ist ein ER3000?
• • Ein elektropneumatischer Regler • • Ein PID-Regler • • Ein Druckminderer für niedrigen Druck und
niedrigen Durchfluss

Was ist ein elektropneumatischer Regler?
Der Bediener gibt ein elektronisches Signal ein und der Regler gibt Steuerdruck weiter.

Was sind PIDs?
PID (P=proportional, I=integral, D=differential) ist einer der ältesten Steueralgorithmen, der
in verschiedenen Branchen geläufig ist.

Was benötigen Sie unbedingt für den Betrieb eines ER3000?
• • 24 VDC Spannungsversorgung • • Ein Sollwertsignal • • Ein Rückmeldesignal

Können Sie einen ER3000 ohne einen Computer betätigen?
Ja. Ein Computer KANN zum Senden des (digitalen) Sollwertsignals verwendet werden, aber andere Optionen sind ebenfalls verfügbar (analoges Signal, Profil bereits im ER gespeichert oder der UI3000).

Können Sie den ER3000 ohne einen Computer optimieren?
Nicht ohne ein UI3000.

Was bedeutet „Optimieren“?
Die Optimierung ist die Auswahl der geeigneten Werte für die PID-Verstärkung, sodass das System die optionalen Leistungseigenschaften, einschließlich Geschwindigkeit, Stabilität und Agilität, bietet.

Muss der ER3000 regelmäßig optimiert werden?
Nein. Nachdem der ER3000 während der Einrichtung für ein System optimiert wurde, muss er nicht mehr optimiert werden, es sei denn, die Betriebsbedingungen und -eigenschaften des Systems ändern sich so drastisch, dass die bestehenden Werte für P, I, D die Leistungsziele nicht mehr erfüllen.

Wie kommuniziert der ER3000 mit einem Computer?
Über eine RS485 Schnittstelle

Was ist ein A/D und wie ist dessen Auflösung im ER3000?
Ein Analog/Digital-Wandler mit einer Auflösung von 12 Bit.

Kann ein digitaler Messwandler für die Rückmeldung zum ER verwendet werden?
Nein, es sei denn, das digitale Signal wird mit einem D/A-Wandler in ein Analogsignal konvertiert.

Welche Art von Analogsignalen kann ich zum ER3000 senden?
4-20 mA oder 1-5 VDC für Sollwert und/oder Rückmeldung (ER3000XI-X) 0-10 VDC für Sollwert und Rückmeldung (ER3000XV-X)

Welchen Genauigkeitsgrad kann ich von einem System mit ER3000 erwarten?
0,1 % des Bereichs des Messwandlers, wenn der Messwandler eine Genauigkeit von mindestens 0,1 % aufweist. Andernfalls so genau wie der Messwandler.

Was kann der ER3000 für mein System tun?
• • Senden Sie einen Sollwert zum ER. Der ER wird diesen halten. • • Der ER gleicht Systemänderungen automatisch aus. • • Nachdem der Sollwert gesendet wurde, muss der Bediener keine Eingaben im System mehr vornehmen. • • Einfach herunterzuladende Profile eliminieren den Bedarf für einen PC oder eine SPS für Zyklusanwendungen.

Genauigkeit
• • Geschlossener Regelkreis. • • Der ER prüft den Sollwert und die Rückmeldung alle 25 ms und durchläuft den PID-Regelkreis. • • Vom Benutzer konfigurierbare PID-Parameter.

Kommunikation
• Verwenden Sie Labview, Visual Basic, C. • • Verwenden Sie das Softwarepaket des ER3000. • • Datenverbindung • •
Überwachung mit einem PC

Was bedeutet 1 „Bit“ im System (w.r.t. Druck oder andere Steuervariable)?
1 Bit ist gleich 0,03 % des Sensorbereichs (des für die Rückmeldung verwendeten Sensors). 1 Bit ist die maximale Genauigkeit.

Können Sie Daten nur mit einem ER3000, das heißt ohne einen Computer, sammeln?
Nein

Können Sie Daten mit einer Kombination ER3000/UI3000, aber ohne einen Computer, sammeln?
Nein

Werden die PID-Parameter im ER bei einem Stromausfall (oder falls der ER ausgesteckt wird) gelöscht?
Nein

Geht die Kommunikation mit dem PC bei einem Stromausfall verloren?
Ja

Geht die Kommunikation mit dem PC verloren, wenn Sie einen analogen Sollwert zum
ER senden?

Nein

Was geschieht mit dem Druck bei einem Stromausfall?
In den ersten 250 ms schaltet der ER in den ausfallsicheren Modus. Danach stellen sich die Magnetventile im ER zurück in ihren normalen, geschlossenen Zustand und der Druck wird entweder eingeschlossen (falls der ER3000 in einem abgeschlossenen System wie z. B. den Dom eines Reglers eingebaut ist) oder der Druck entweicht, wenn der ER Durchfluss hat.

Was bedeutet „ausfallsicher“ im ER3000?
Der Benutzer kann den ER (mit dem Computer oder UI3000) so konfigurieren, dass das System in den ausfallsicheren Modus geschaltet wird, wenn einer oder mehrere der folgenden 5 Parameter die Mindest- bzw. Höchstgrenzwerte überschreiten. Der Benutzer kann diese Mindest- und Höchstwerte ändern oder den/die jeweiligen Parameter deaktivieren, so dass das Gerät ungeachtet der Messwerte nicht in den ausfallsicheren Zustand schaltet. Die 5 Parameter sind: analoger Sollwert, interner Sensor, externer Sensor, interner Fehler und externer Fehler. Der ausfallsichere Modus kann vom Benutzer auch auf eine der 4 folgenden Bedingungen eingestellt werden: Eingang geschlossen / Ausgang geöffnet, Eingang geschlossen / Ausgang geschlossen, Eingang geöffnet / Ausgang geöffnet, Eingang geöffnet / Ausgang geschlossen. Wenn der ER in den ausfallsicheren Modus geschaltet ist, wird der PID-Regler deaktiviert, und das Gerät bleibt in diesem Modus, bis der Parameter, der diesen Zustand verursacht hat, wieder in den normalen Betriebsbereich fällt bzw. steigt.

Was passiert, wenn Sie Ihre analoge Sollwertquelle verlieren?
Wenn ein ausfallsicherer Bereich bereits festgelegt wurde, schaltet der ER, sobald der Sollwert unter den Mindestbereich fällt, in den ausfallsicheren Modus (die Ventile werden je nach Benutzerkonfiguration geöffnet oder geschlossen). Wenn die Ausfallsicherheit für den analogen Sollwert deaktiviert wurde, bedeutet der Verlust des Sollwerts die Anforderung eines Sollwerts von 0. Der ER öffnet das Entlüftungsventil und der Druck
entweicht.

Was passiert, wenn das Rückmeldesignal verloren geht?
Wenn ein ausfallsicherer Bereich bereits bestimmt wurde, schaltet der ER in den ausfallsicheren Modus, sobald die Rückmeldung unter den Mindestwert fällt (die Ventile werden je nach Benutzerkonfiguration geöffnet oder geschlossen). Wenn die Ausfallsicherheit für die Rückmeldung deaktiviert wurde, bedeutet der Verlust der Rückmeldung eine Rückmeldung von 0. Der ER öffnet das Eingangsventil, um die Rückmeldung auf den Sollwert zu bringen (wenn der Sollwert nicht gleich Null ist), aber die Rückmeldung ändert sich trotzdem nicht. Demzufolge bleibt der ER vollständig geöffnet.

Was passiert, wenn das pneumatische Signal verloren geht (0-120 psig in den ER)?
Der Druck baut sich eventuell ab, wenn sich eines der Magnetventile öffnet.

Was passiert, wenn die Kommunikation mit dem PC ausfällt?
• • Falls der PC einen konstanten Sollwert zum Gerät gesendet hat, läuft es mit dem letzten
empfangenen Sollwert weiter und versucht, die Rückmeldung auf diesem Niveau zu halten (keine größe Änderung). • • Falls der PC
einen variablen Sollwert an den ER gesendet hat, nimmt der ER den letzten Sollwert (bevor die Kommunikation ausgefallen ist) und hält diesen als Sollwert. • • Falls der PC das Profil bereits in den ER heruntergeladen und das Profil gestartet hat, läuft dieses Profil bei einem Verlust der Kommunikation ohne Unterbrechung weiter. • • Falls ein analoger Sollwert an den ER gesendet wurde, wird der ER3000 von einem Kommunikationsverlust nicht beeinflusst.

Kann der Benutzer die PID-Parameter mittels Potentiometern oder Steckbrücken auf der Platine ändern?
Nein

Was kann ich mit den Platinen tun, um das System einzurichten?
Korrekte Position der Steckbrücke, um zwischen Strom- und Spannungssollwert und Rückmeldung auszuwählen. Sie können auch die Nullpunkt- und Messspannentaste verwenden, um das System zu kalibrieren. Allerdings kann dies mit der Software einfacher durchgeführt werden.

Wie haltbar sind die Magnetventile?
Clippard (der Hersteller unserer Ventile) hat diese Ventile einer Prüfung auf mehr als 100.000.000 Arbeitszyklen unterzogen. Sie haben danach aufgehört – nicht, weil das Ventil ausgefallen ist, sondern weil sie keine Lust mehr hatten, das Ventil weiter zu betreiben.

Was ist der Durchflusskoeffizient (Cv) der Magnetventile?
0,01

Kann ich den ER3000 für Ultrareinstanwendungen verwenden?
Ja. Allerdings nur in Verbindung mit einem Ultrareinstgasregler/-messwandler.

Kann ich den ER in Hydraulikanwendungen einsetzen?
Ja. Allerdings nur in Verbindung mit einem Hydraulikregler/-messwandler.

Wie hoch ist der maximale Durchfluss und Druck, mit dem ich den ER einsetzen kann?
Durchfluss und Druck können so hoch sein, wie ihr der mechanischer Regler liefern kann. Wenn der ER3000 als eigenständiger Regler verwendet wird, fungiert er als Druckminderer mit den folgenden Eigenschaften: P1(max)=120 psig, P2(max)=100 psig, Cv=0,01, kompatible Medien: trockene, saubere Luft, N2, Argon, Steuerungsmechanismus: analoger oder digitaler Sollwert, System mit geschlossenem Regelkreis.

Kann ich den ER mit einem Vordruckregler verwenden?
Ja Der Messwandler muss sich in diesem Fall auf der Eingangsseite des Reglers befinden.

Kann ich den ER3000 für Vakuumanwendungen einsetzen?
• • Falls der ER3000 als eigenständiger Regler verwendet wird, schließen Sie die Vakuumpumpe an den Ausgangsanschluss und den
Absolutdruck-Messwandler an den Ausgang des ER an, und betreiben Sie ihn im externen Rückmeldemodus. Der Eingang kann zur Atmosphäre geöffnet sein, oder Sie können einen Druck bis 120 psig anwenden, je nach Verfügbarkeit der Versorgung und dem im System benötigten Durchfluss. • • Falls der ER3000 mit einem Vakuumregler (44-4600, 44-4700, 44-5000, FR, DV) verwendet wird, liefert der ER3000 den Steuerdruck für
den Regler.

Informationen über Labor                                                                                               Zurück nach oben

Kontaminierung von Inertgas
Kontaminierung durch Luft (Feuchtigkeit) bei Inbetriebnahme des Systems oder nach Austausch der Flasche kann durch mehrere Spülvorgänge mit wechselndem Druck (bis zu 10 bar Anstieg/Entlastung) unter Verwendung von trockenem Stickstoff oder anderen Inertgasen beseitigt werden. • • Verwendung von Membran- oder Faltenbalgdichtungen in Druckreglern und Ventilen • • Verwendung von Gasen mit höherer Reinheit • • Geeignete Rohrleitungen (eventuell elektropoliert) • • Reduzierung des internen Systemvolumens • • Verwendung von Orbitalschweißverfahren mit Argon-Atmosphäre • • Kontinuierliches Spülen und Abdichten des Rohrsystems • • Helium-Leckageprüfung des Systems • • Verwendung von VCR-Anschlüssen

Automatisches oder manuelles Umschalten
Das automatische Umschaltsystem ist nützlich, wenn das System größere Mengen an Gas verbraucht, was einen häufigen Wechsel von Gasflaschen bedeutet, oder wenn das System eine kontinuierliche Gaszufuhr benötigt, z. B. beim Wochenendbetrieb oder Betrieb ohne Aufsichtsperson oder Bediener.

Einstufig oder zweistufig
Der zweistufige Druckregler sollte verwendet werden, wenn der Betriebsdruck absolut stabil sein muss – selbst im Fall eines Eingangsdruckabfalls (Entleeren der Gasflasche) – oder wenn der Druck von einem hohen Druckniveau (z. B. 200 bar [2900 PSIG]) auf ein sehr niedriges Niveau (z. B. < 1 bar [14,5 PSIG]) abgesenkt werden muss. Bei Verwendung von Flüssiggasen reicht für die meisten Anwendungen (z. B. SF6, NH3, HCL, CO2 u. a.) der einstufige Druckregler, da der Gasdruck konstant bleibt, bis die Flasche fast leer ist (Schwankungen bei höheren Temperaturen sind ausgeschlossen).

Regelung im Millibar-Bereich
Reinstmedien-Druckregler erreichen ihre Grenzen aufgrund ihrer internen Metallteile (Flexibilität der Metallmembran). Bei einem Betriebsdruck unter 100 mbar muss in den meisten Fällen ein Kompromiss geschlossen werden zwischen der Qualität des Gases und der Regelungskapazität des Druckreglers (z. B. die Serie Regulus von TESCOM). Für analytische Prozesse müssen Membran- oder Faltenbalgteile aus Metall verwendet werden.

Spülen
Für giftige, korrosive und explosive Gase muss eine Spülvorrichtung verwendet oder eine Druckspülung durch
Druckbeaufschlagungszyklen oder eine kontinuierliche Systemspülung durchgeführt werden. Für Kalibriergase mit korrosiven Bestandteilen oder für Gasreinheiten ab 6.0 ist dies ebenfalls empfehlenswert.

Zentralisierte oder dezentralisierte Gasversorgung
Eine dezentralisierte Gasversorgung von einzelnen Gasflaschen ist nützlich, falls nur kurzzeitig oder für ein paar Stunden Gas benötigt wird. Falls Gase kontinuierlich benötigt werden, sollten Sie ein zentralisiertes Gasversorgungssystem verwenden. Ein zentralisiertes Gasversorgungssystem ist kostengünstiger, wenn dasselbe Gas an verschiedenen Einsatzorten verwendet wird.

Werkstoffauswahl
In Prozessen mit giftigen, korrosiven und explosiven Gasen wird Edelstahl verwendet. Weiterhin empfehlen wir die Verwendung von Edelstahlwerkstoffen bei Prozessen, die Reinstgase einsetzen oder bei Kalibriergasen mit Bestandteilen im ppm- oder ppb-Bereich (möglichst elektropoliert). Für Gasreinheiten bis 5.0 reichen Kupferrohre oder Messingwerkstoffe aus. Für die Gasversorgung eines ECD (Elektronensammeldetektor) ist Edelstahl empfehlenswert.

Einsatz mit korrosiven Gasen
Bei Verwendung von korrosiven Gasen, die an Point-of-Use-Systeme angeschlossen sind, muss Kontaminierung mit Feuchtigkeit und/oder Sauerstoff (Luft) vermieden werden. Um Spuren von Feuchtigkeit (H2O < 5 ppm) zu vermeiden, sind die Auswahl des Werkstoffes und die Verwendung eines Spülgases (Argon oder Stickstoff) mit einem H20-Anteil unter 2 ppm sehr wichtig. Außerdem spielt die Spülmethode (mehrere Druckbereich-Änderungen) eine bedeutende Rolle. Durch Verwendung einer Heizspirale oder eines Heizbandes an Rohrleitungen von Steuerelementen kann der Trocknungseffekt noch verstärkt werden. Die Gasflaschen werden in speziellen Sicherheitsschränken mit entsprechend definierten Be-/Entlüftungssystemen gelagert (siehe Kapitel „Sicherheitstechnologie“ im LabLine Katalog).

Abblasventil für Regler
Druckminderer an Gasflaschen oder Zentralversorgungsarmaturen sind mit einem eingebauten Abblasventil ausgestattet Der Sollwert liegt über dem maximalen Ausgangsdruck. Das Abblasventil dient hauptsächlich zum Schutz des Druckminderers. Zum Schutz des Prozesses empfehlen wir den Einbau eines zusätzlichen Sicherheitsventils auslaufseitig vom Ventil oder Druckminderer.